Lieferschein und Packzettel Generator: Vorlage kostenlos erstellen
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1. Dokument & Nummern
2. Absender
3. Empfänger (Kunde)
4. Artikelpositionen
5. Bemerkungen / Notizen
Lieferschein
LS-2026-001
für Max Mustermann
Kostenlos & anonym · PDF entsteht lokal in deinem Browser.
Der Lieferschein ist ein Begleitdokument und ersetzt keine Rechnung nach § 14 UStG. Beachte Aufbewahrungspflichten. Keine Rechtsberatung.
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Lieferschein vs. Rechnung: Wichtige rechtliche Unterschiede
Ein Lieferschein (auch Begleitschein oder Packzettel genannt) ist ein reines Warenbegleitdokument. Er belegt, welche Waren in welcher Stückzahl an den Empfänger übergeben oder versendet wurden. Im Gegensatz zur Rechnung nach § 14 UStG enthält der Lieferschein weder eine Zahlungsaufforderung noch gesondert ausgewiesene Umsatzsteuerbeträge.
| Merkmal | Lieferschein / Packzettel | Rechnung (§ 14 UStG) |
|---|---|---|
| Zweck | Warenprüfung & Vollständigkeitsnachweis | Zahlungsaufforderung & Steuerbeleg |
| Gesetzliche Pflicht | Freiwillig (handelsüblich im Versand) | Gesetzlich verpflichtend bei B2B / eBay |
| Steuerangaben | Keine Umsatzsteuer, keine Steuernummer | Steuersatz, Steuerbetrag, Steuernummer / USt-IdNr. |
| Preise | Optional (häufig weggelassen bei Geschenken) | Zwingend erforderlich (Netto, Steuer, Brutto) |
Aufbewahrungsfristen nach Handels- und Steuerrecht
Gemäß § 257 HGB und § 147 AO bewahrt ein Kaufmann Handelsbriefe sechs und Buchungsbelege acht Jahre auf. Welche Frist für deinen Lieferschein gilt, hängt von seiner Rolle ab:
- Lieferschein als Handelsbrief (Regelfall): Er betrifft ein Handelsgeschäft (§ 257 Abs. 2 HGB). Die Wiedergabe des abgesandten Lieferscheins gehört zu den Unterlagen nach § 257 Abs. 1 Nr. 3 HGB und bleibt sechs Jahre aufzubewahren (Abs. 4). Die Frist beginnt mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem er entstand (§ 257 Abs. 5 HGB).
- Lieferschein als Buchungsbeleg: Verweist die Rechnung auf den Lieferschein (z. B. bei Sammelrechnungen) oder dokumentiert er einen Buchungsvorgang (§ 257 Abs. 1 Nr. 4 HGB), gelten acht Jahre. Das Bürokratieentlastungsgesetz IV hat die Frist ab 2025 von zehn auf acht Jahre verkürzt.
- Private Verkäufer: Wer kein Kaufmann ist, hat diese handelsrechtliche Pflicht nicht.
Stand der Rechtsgrundlagen geprüft am .
Empfohlene Pflichtangaben auf dem Lieferschein
- Vollständiger Name und Anschrift des versendenden Händlers (Absender)
- Name und Anschrift des Empfängers (Kunden)
- Eindeutige Lieferscheinnummer zur internen Zuordnung
- Liefer- bzw. Versanddatum
- Ggf. zugehörige eBay-Bestellnummer oder Auftragsnummer
- Übersichtliche Liste aller enthaltenen Artikel mit SKU und Stückzahl
- Hinweis auf Nachlieferungen bei Teillieferungen
Formeln, Annahmen und Rechenbeispiel
So rechnet der Rechner
- Positionen = Anzahl der Zeilen auf dem Lieferschein
- Gesamtmenge = Summe der Mengen aller Zeilen
- Jede Menge ist eine ganze Zahl ab 1
Annahmen
- Der Lieferschein hat keine Preise und keine Umsatzsteuer; er ist keine Rechnung nach § 14 UStG.
- Aufbewahrung für Kaufleute: Handelsbriefe sechs Jahre, Buchungsbelege acht Jahre (§ 257 HGB, § 147 AO).
- Das PDF entsteht lokal im Browser.
Rechenbeispiel: drei Zeilen
Kabel 2 Stück, Adapter 1 Stück, Hülle 5 Stück.
- Positionen
- 3
- Gesamtmenge
- 8 Stück (2 + 1 + 5)
Grenzfälle
- Menge 0 oder 1,5 wird abgelehnt: nur ganze Zahlen ab 1 sind gültig.
Die Quellen mit Prüfdatum stehen unten unter „Quellen und Stand“.
Quellen und Stand
Alle Werte stammen von den offiziellen Seiten unten. Wir prüfen sie regelmäßig und nennen das Datum der letzten Prüfung.
Häufige Fragen
Nein, im deutschen Handelsrecht besteht keine generelle Pflicht, einer Warensendung einen Lieferschein beizulegen. Im gewerblichen Handel und Versand ist er jedoch Standard, um Empfängern die Prüfung auf Vollständigkeit zu ermöglichen.
Für Kaufleute gilt: Ein Lieferschein, der ein Handelsgeschäft betrifft, ist ein Handelsbrief (§ 257 Abs. 2 HGB). Eine Wiedergabe des abgesandten Lieferscheins bewahrst du sechs Jahre auf (§ 257 Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 4 HGB, ebenso § 147 Abs. 3 AO). Dient er als Buchungsbeleg, sind es acht Jahre. Die Frist beginnt mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem der Lieferschein entstand. Private Verkäufer ohne Kaufmannseigenschaft haben diese Pflicht nicht.
Ein Lieferschein dokumentiert die gelieferten Waren, Artikel und Stückzahlen, enthält aber keine Zahlungsaufforderung und keine Steuerausweise nach § 14 UStG. Eine Rechnung ist das Zahlungsdokument mit Steuernummer und Umsatzsteuer.
Ein vollständiger Lieferschein enthält Absender, Empfängeranschrift, Lieferscheinnummer, Lieferdatum, optionale Bestell- oder Rechnungsnummer sowie eine übersichtliche Tabelle mit Positionen, Artikelbezeichnung, SKU und Liefermenge.