Wie viele Pakete darf ich als Privatverkäufer versenden?
Eine feste Zahl an Paketen gibt es nicht. Entscheidend ist, ob du privat verkaufst oder gewerblich handelst. Dieser Ratgeber gibt einen Überblick und ist keine Rechts- oder Steuerberatung.
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Keine Grenze für Pakete
Weder DHL noch eBay begrenzen, wie viele Pakete ein privater Verkäufer verschickt. Die Frage ist eine andere: Verkaufst du gelegentlich Dinge aus deinem Haushalt, oder handelst du regelmäßig mit Ware?
Was Plattformen an das Finanzamt melden
Seit 2023 gilt das Plattformen-Steuertransparenzgesetz. Online-Marktplätze wie eBay melden Verkäufer an das Finanzamt, die im Jahr 30 oder mehr Verkäufe haben oder 2.000 € oder mehr einnehmen.
Die Meldung sagt noch nicht, dass du gewerblich handelst. Sie zeigt dem Finanzamt nur, wer viel verkauft.
Merkmale für gewerblichen Handel
Für gewerblichen Handel sprechen zum Beispiel:
- du kaufst Ware ein, um sie weiterzuverkaufen
- du verkaufst regelmäßig und über längere Zeit
- du bietest viele gleiche oder neue Artikel an
Wenn du gewerblich verkaufst
Dann brauchst du in der Regel ein Gewerbe und ein gewerbliches eBay-Konto. Lass dich im Zweifel von einer Steuerberatung oder deiner Gemeinde beraten.
Mit wachsender Paketzahl lohnt sich oft ein Versandtool. Die Tarife von Shipnovo richten sich nach der Zahl der Labels pro Monat.
Häufige Fragen
Eine Grenze für Pakete gibt es nicht. Bei so vielen Verkäufen prüft das Finanzamt aber, ob du gewerblich handelst.
Ab 30 Verkäufen oder 2.000 € Einnahmen im Kalenderjahr, nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz.
Nein. Dieser Ratgeber gibt einen allgemeinen Überblick. Für deinen Einzelfall fragst du eine Steuerberatung.